Kältetherapie im Leistungssport

Nach einem Zeitungsartikel der Sportärztezeitung Onlineausgabe vom 04.02.2019 von Dr. Dr. Andreas Först sei nun auch eine positive Wirkung auch wissenschaftlich nachgewiesen worden. Bei der so genannten neuroreflektorischen Schmerztherapie oder auch Schockeistherapie würde eine kurzzeitige Einwirkzeit von 0,5 bis 3 Minuten extremer Kälte ausreichen, um Schmerzen zu lindern, Entzündungsprozesse Einhalt zu gebieten, verkrampfte Muskulatur wieder zu lockern und das Immunsystem zu stärken. Die Behandlung würde mit flüssigem Kohlendioxid (CO2) erfolgen. Wenn das flüssige Kohlendioxid mit Sauerstoff in Berührung kommt, entstünden winzige Eiskristalle. Mit kleinen kreisenden Bewegungen und unter sanftem Druck würde es auf die Haut aufgesprüht.

Auszug aus der Veröffentlichung der Sportärztezeitung:

„In den letzten Jahren wird Kälte in der Sportmedizin zunehmend auch in der Regeneration angewendet. Angelehnt an die Kältetherapie aus der Orthopädie und Rheumatologie wurden Kältekammern entwickelt, in denen ein Stickstoff-Nebel mit einer Temperatur von mehr als –190° Celsius erzeugt wird. Postuliert werden eine Verkürzung der Regenerationsphase, Verkürzung der Rehabilitation nach Verletzungen, Leistungssteigerung und eine Verlängerung der Leistungsfähigkeit. Außerdem kann die extreme Kälte zur Behandlung von chronischen Sportverletzungen wie Sehnenentzündungen und Muskelverletzungen eingesetzt werden. Eine Fülle von Veröffentlichungen befasst sich mittlerweile mit dieser Thematik, wobei sich die Mehrzahl der Untersuchungen mit der Anwendung jenseits des Sports und einem Kältebereich bis –110° beschäftigt.“

Zitat: Dr. Dr. Andreas Först


Quellnachweis: https://www.sportaerztezeitung.de/konservative-therapie-abo/articles/kombinierte-kaeltetherapie
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