Weniger Schmerzen nach Kältetherapie

Bevor Ihnen als Rheuma-Patient Kältekammer-Anwendungen verordnet werden, sprechen Sie in jedem Fall zuerst mit ihrem Hausarzt oder einem Rheumatologen – einem Facharzt, der auf die verschiedenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Ärzte messen mit einem EKG unter anderem Ihren Herzrhythmus und finden so heraus, ob die Behandlung in der Kältekammer für Sie geeignet ist.

Wenn Sie an einer oder mehrerer dieser Vorerkrankungen leiden, sollten Sie von dem Besuch einer Kältekammer absehen:

  • Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt:
  • Kälteallergie: Reagieren Sie auf Kälte mit juckendem, roten Ausschlag, ist die Kältebehandlung nicht für Sie geeignet.
  • Platzangst: Eine Kältekammer ist eng – Menschen, die an Klaustrophobie leiden, halten das womöglich nur schwer aus.

Bevor Sie die Kältekammer betreten, wird noch einmal Ihr Blutdruck kontrolliert. Der Grenzwert liegt bei 170 zu 85. Überschreitet er diesen Wert, müssen Sie warten, bis er auf einen Normalwert von 120 zu 80 sinkt. Denn die klirrende Kälte, der Sie bei der Behandlung ausgesetzt sind, erhöht den Blutdruck noch weiter – das Risiko für Herz-Kreislauf-Schäden steigt.


So funktionierts!

Sie erhalten Mundschutz, Wollsocken zum anziehen. Ihre Badekleidung lassen Sie während der Anwendung angezogen. Sollte es zu Wartezeiten kommen, haben Sie einen Bademantel zum anziehen.

Die Kammer kühlt nach Einschalten direkt auf -110°C ab und kann bis zu -190°C herabgekühlt werden. Die Anwendung dauert nur 3 Minuten. Anschließend erhalten Sie einen wärmenden Tee zur Entspannung.

Nach der Behandlung durchströmt Ihren Körper ein angenehm warmes Gefühl. Denn sobald er wieder in seiner gewohnten Umgebungstemperatur von 21 bis 22 °C ist, wird er stärker durchblutet und heizt sich deshalb schnell wieder auf. Viele Menschen berichten, dass sich ihre rheumatischen Beschwerden direkt reduzieren.

Anwendungsbetreuer Christian Vucetic: „Viele unserer Kunden berichten von einer direkt einsetzenden Wirkung, die extreme Kälte verringert das Schmerzempfinden. Eine anschließende Physiotherapie ist bei den meisten der Patienten/innen so viel besser möglich. Ab 10 Anwendungen berichten die meisten der Kunden/innen von einer deutlich, spürbaren Verbesserung. Manche können sogar nach Rücksprache mit ihrem Arzt die Schmerzmittel reduzieren.“